- Autismus
Erfahrungsbericht: Autismus Kongress Wuppertal 2026
- Franziska Schwaab
Erfahrungsbericht: Autismus Kongress Wuppertal 2026
Am Wochenende fand der Autismus-Kongress in Wuppertal 2026 statt, mit vielen wichtigen Impulsen rund um Neurodivergenz, Diagnostik und gesellschaftliches Verständnis. Besonders der Beitrag von Barnabas Ohst war bewegend und inspirierend.
Ein zentraler Gedanke des Tages: Auch fachliches Wording ist nicht neutral. Begriffe, die in Diagnostik und Therapie selbstverständlich verwendet werden, können von Menschen selbst kritisch erlebt werden.
Der Ausdruck „autistisches Sein“ eröffnet dabei eine Perspektive, die den Blick weg von Defiziten und stärker hin zu individuellem Erleben lenkt.
Gerade im diagnostischen Kontext bleibt die Herausforderung bestehen, zwischen notwendiger Einordnung, gesellschaftlicher Stigmatisierung und echtem Verstehen zu vermitteln.
Neurodivergenz braucht weniger Anpassungsdruck und mehr Verständnis.
Neben den Vorträgen gab es außerdem Raum für Austausch, Literatur und praktische Unterstützungsmöglichkeiten. Besonders eindrücklich waren die vielfältigen Informationsmaterialien sowie die Autismus-Notfallkarten von Aspies e. V., die zeigen, wie wichtig Sichtbarkeit, Verständnis und niedrigschwellige Unterstützung im Alltag sein können.
Welche Begriffe oder Perspektiven haben euren Blick auf Autismus oder Neurodivergenz verändert?
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