🚀 Hoch, Höher, Höchstbegabung – wo liegt der Unterschied?

🚀 Hoch, Höher, Höchstbegabung – wo liegt der Unterschied?

Wenn wir über Begabung sprechen, hören wir oft den Begriff Hochbegabung. Aber kaum jemand spricht über die Höchstbegabung – obwohl sie für Betroffene einen riesigen Unterschied machen kann.

👉 Was bedeutet das?

🔹 Hochbegabung: IQ ab ca. 130 (ca. 2%)
🔹 Höchstbegabung: IQ ab 145 (ca. 0,01%)

Aber: Es geht nicht nur um Zahlen! Es kommt auch auf das Begabungsprofil in der IQ-Testung an. So können manche in einem der Teilbereiche mit 99,9% abschließen und in einem anderen Bereich unterdurchschnittlich, so dass sie im Gesamtergebnis als „Hochbegabt“ eingestuft werden.

Der Unterschied liegt auch in der Art zu denken und zu fühlen:
✅ Höchstbegabte denken oft noch komplexer, vernetzter, schneller.
✅ Viele erleben eine extreme emotionale Tiefe, hohe Sensibilität, ein intensives Gerechtigkeitsempfinden.
✅ Und: Sie fühlen sich oft noch unverstandener – auch unter Hochbegabten.

💡 Warum sprechen wir so wenig darüber?
Weil wir immer noch denken, „hochbegabt = sowieso alles easy“. Aber gerade Höchstbegabte erleben:
⚙️ Gedankenkreisen,
⚙️ soziale Isolation,
⚙️ ständiges „Anderssein“,
⚙️ manchmal sogar innere Blockaden trotz hoher Fähigkeiten.

Warum ist das wichtig?
➡️ Weil diese Menschen den Grund für Ihr „Anderssein“ wissen müssen und warum sie oft nicht verstanden werden.

➡️ Weil Unternehmen diese Potenziale oft übersehen – oder sie an starren Strukturen scheitern.

🧠 Meine Erfahrung: Wenn man als Höchstbegabter fälschlicherweise als hochbegabt eingestuft wird und unter Hochbegabten sehr ähnliche Erfahrung macht wie in der neurotypischen Welt, wie zum Beispiel: Neid, Ausgrenzung und Missverständnisse, katapultiert es einen noch tiefer in das Tal der Tränen und verstärkt das Alien-Gefühl um das 10fache.  

Sarah Weyers

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