- Hoher IQ
🚀 Hoch, Höher, Höchstbegabung – wo liegt der Unterschied?
- Sarah Weyers
Hoch, Höher, Höchstbegabung – wo liegt der Unterschied?
Wenn wir über Begabung sprechen, hören wir oft den Begriff Hochbegabung. Aber kaum jemand spricht über die Höchstbegabung – obwohl sie für Betroffene einen riesigen Unterschied machen kann.
Was bedeutet das?
Hochbegabung: IQ ab ca. 130 (ca. 2%)
Höchstbegabung: IQ ab 145 (ca. 0,01%)
Aber: Es geht nicht nur um Zahlen! Es kommt auch auf das Begabungsprofil in der IQ-Testung an. So können manche in einem der Teilbereiche mit 99,9% abschließen und in einem anderen Bereich unterdurchschnittlich, so dass sie im Gesamtergebnis als „Hochbegabt“ eingestuft werden.
Der Unterschied liegt auch in der Art zu denken und zu fühlen: Höchstbegabte denken oft noch komplexer, vernetzter, schneller.
Viele erleben eine extreme emotionale Tiefe, hohe Sensibilität, ein intensives Gerechtigkeitsempfinden.
Und: Sie fühlen sich oft noch unverstandener – auch unter Hochbegabten.
Warum sprechen wir so wenig darüber?
Weil wir immer noch denken, „hochbegabt = sowieso alles easy“. Aber gerade Höchstbegabte erleben: Gedankenkreisen,
soziale Isolation,
ständiges „Anderssein“,
manchmal sogar innere Blockaden trotz hoher Fähigkeiten.
Warum ist das wichtig? Weil diese Menschen den Grund für Ihr „Anderssein“ wissen müssen und warum sie oft nicht verstanden werden.
Weil Unternehmen diese Potenziale oft übersehen – oder sie an starren Strukturen scheitern.
Meine Erfahrung: Wenn man als Höchstbegabter fälschlicherweise als hochbegabt eingestuft wird und unter Hochbegabten sehr ähnliche Erfahrung macht wie in der neurotypischen Welt, wie zum Beispiel: Neid, Ausgrenzung und Missverständnisse, katapultiert es einen noch tiefer in das Tal der Tränen und verstärkt das Alien-Gefühl um das 10fache.
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